Das neue Objektiv möchte natürlich getestet werden und so geht’s gleich in der Früh in den Zoo, bevor der große Ansturm beginnt, es ist ja Ferienzeit…
Einige der Tiere, die ich mir vorgenommen hatte, lassen sich noch nicht sehen, aber einer der Schneeleoparden ist schon mal da.

Die Präriehunde sind auch schon da, aber noch nicht ganz wach…

An einem purpurenen Sonnenhut hat sich ein Schmetterling niedergelassen, den ich zuvor noch nie gesehen hatte. Wie Google mir später verrät, ein russischer Bär.



Auch einer der Aras möchte mittesten…

Am Nashornkiosk, wenn sich die ersten Gäste einfinden, sind die Chancen gut, dass sich auch die Kattas bald mal zeigen. Ausgestattet mit Cappuccino und einer Käsebreze setze ich mich auf die Terrasse und schon bald kommen sie angeflitzt.
Die Kattabetreuerin ist natürlich auch dabei aber das hindert den Katta nicht daran, sich sehr für die Käsebreze zu interessieren.

„Sind sie recht lästig?“ fragt mich die Betreuerin und ich versichere ihr, dass ich mich nicht belästigt fühle. Sie möchte die Kattas dazu erziehen, einen Meter Abstand zu halten, erzählt sie mir, aber so ganz klappt das noch nicht. Die Tiere darf man nicht füttern oder streicheln, damit sie nicht aufdringlich werden und zum Beispiel auf der Suche nach Nahrung in Kinderwägen hüpfen. Der Katta weiß das nicht, schaut mir tief in die Augen und greift sich, unbemerkt von der Betreuerin, ein winziges Stück Käse, das auf dem Tisch liegen geblieben ist. Ein Katta-Junges beobachtet interessiert, was denn da so passiert, aber bald schon zieht die Gruppe mit ihrer Betreuerin weiter…



Ein paar Meter weiter leben die Brillenpinguine und auch hier findet sich einer, der mittestet.

Von der Rappenantilope gibt es, dank neuer Brennweite, ein schönes Portrait

Auf dem Rückweg geht’s noch bei den Pelikanen und den Wasserschildkröten vorbei. Der Zoo füllt sich und ich mache mich auf den Heimweg. Beim nächsten Mal sind dann wieder andere Tiere (und wahrscheinlich die Kattas) dran.

