Am Abend kehrt Ruhe am Leopoldskroner Weiher ein. Die Touristen haben den Weiher verlassen, der Sound of music wird erst am nächsten Tag zurückkehren.
Die bereits tiefstehende Sonne schickt ihre letzten Strahlen durch die dichten Bäume am Ufer des Weihers und in der Luft spürt man bereits eine Ahnung des kommenden Herbstes. Die Tiere richten sich für den Abend ein
Die beiden Kanadagänse sind jetzt seit drei Jahren da und haben sich mit den ansässigen Graugänsen bestens arrangiert.



Regelmäßige Besucher des Weihers kennen die beiden Graugänse, die das ganze Jahr über am Ufer des Weihers auf ihre menschlichen Gönner warten. Wir nennen sie die Gwamperten und ihre schon recht ausladenden Figuren lassen erahnen, dass sie bei der Nahrungsbeschaffung äußerst erfolgreich sind. Besondere Freunde der beiden dürfen auch streicheln und kraulen.



Große Gruppen der Gänse schwimmen auf dem Wasser und haben sich viel zu erzählen. Viele Jungtiere sind den Sommer über herangewachsen und von ihren Eltern kaum noch zu unterscheiden.



Plötzlich werden die Tiere unruhig und schon starten sie zu ihren Weiden und Schlafplätzen.



Eine kleine Mandarinente steuert zielstrebig auf uns zu, um uns neugierig zu betrachten.


Heisere Schreie kündigen die Reiher an, erst landen sie hoch in den Bäumen des gegenüberliegenden Ufers, um sich einen Überblick zu verschaffen, dann auf den Inseln. Später werden sie dann am Ufer stehen und jagen.



Die untergehende Sonne taucht die Festung in Licht, am Ufer wird es schon dunkel. Die Äpfel am Wegrand leuchten in der Abensonne.

